Was ist das Reizdarmsyndrom?

  1. Dr. Schär Institute
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Das Reizdarmsyndrom RDS (oder IBS für Irritable Bowel Syndrome) zählt zu den häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen.

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine häufige gastrointestinale Erkrankungen, die durch Symptome, wie z.B. Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, oder auch aus einem Komplex dieser Symptome gekennzeichnet ist.

Laut der Reizdarm-S3-Leitlinie liegt die Krankheit des Reizdarmsyndroms vor, wenn die folgenden drei Punkte erfüllt sind:

1. Es bestehen chronische, d. h. länger als 3 Monate anhaltende oder rezidivierende Beschwerden (z. B. Bauchschmerzen, Blähungen), die von Patient und Arzt auf den Darm bezogen werden und in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen.

2. Die Beschwerden sollen begründen, dass der Patient deswegen Hilfe sucht und/oder sich sorgt und so stark seien, dass die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird.

3. Voraussetzung ist, dass keine für andere Krankheitsbilder charakteristischen Veränderungen vorliegen, welche wahrscheinlich für diese Symptome verantwortlich sind.

  • Study Short Reizdarmsyndrom

    Die Study Shorts dienen der Aufklärung zu Glutenunverträglichkeiten und damit verbundenen Ernährungsbedürfnissen. 

    Im  Study Short zum Reizdarmsyndrom wird die GIBS-Studie vorgestellt in der die Autoren die Wirkung einer glutenfreien Ernährung bei RDS- Patienten untersuchten. 

    Hier zum Download

Quellenangabe